GET A GRIP ON YOURSELF

GRIP-SYSTEM

„Wer sich im Griff hat, lässt sich nicht provozieren."

Ein praxiserprobtes Präventionsprogramm für Schulen – speziell entwickelt für die Herausforderungen des schulischen Alltags. Jugendliche lernen, in Provokationssituationen souverän zu bleiben und Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Was steckt hinter GRIP?

Vier Prinzipien – ein Ziel: Selbstkontrolle in Provokationssituationen

G Gelassen bleiben Ruhe bewahren, auch wenn es schwierig wird
R Respekt verdienen Durch souveränes Verhalten Anerkennung gewinnen
I Ich entscheide Eigenverantwortung übernehmen statt zu reagieren
P Power durch Selbstkontrolle Stärke zeigt sich in Beherrschung – nicht in Eskalation

Für wen ist GRIP-SYSTEM™?

Realschulen Gymnasien Berufsschulen AVdual / BVJ Weiterführende Schulen

Passt GRIP-SYSTEM™ zu Ihrer Schule?

4 Fragen – sofortige Einschätzung

GRIP-Eignungs-Check

Frage 1 von 4

Frage 1 von 4

Für welche Schulform interessieren Sie sich?

🏫 Realschule
🎓 Gymnasium
🔧 Berufsschule
📋 AVdual / BVJ
🏫 Gemeinschaftsschule / Andere
Frage 2 von 4

Welche Altersgruppe soll teilnehmen?

🧒 Klasse 5–7 (ca. 10–13 Jahre)
🧑 Klasse 8–10 (ca. 13–16 Jahre)
👨‍🎓 Klasse 11–13 / Berufsschule (ab 16 Jahre)
👤 Junge Erwachsene (bis 25 Jahre)
Frage 3 von 4

Was ist das größte Thema bei Ihnen?

Konflikte & Eskalationen zwischen Schülern
🛡️ Umgang mit Provokationen & Mobbing
📱 Cybermobbing & digitale Gewalt
👩‍🏫 Lehrkräfte im Umgang mit Konflikten stärken
Frage 4 von 4

Was stellen Sie sich vor?

🏆 3-Modul-Programm (GRIP-SYSTEM™ komplett)
📅 Einmaliger Workshop
💬 Noch offen – erst mal informieren


Das GRIP-SYSTEM™ im Überblick

Gewaltprävention durch Selbstkontrolle und Teamdynamik

Das GRIP-SYSTEM™ ist ein strukturiertes Programm zur Gewaltprävention, das speziell für Jugendliche an verschiedenen Schulformen in Baden-Württemberg entwickelt wurde.

Es basiert auf den vier Kernprinzipien Gelassenheit, Respekt, Eigenentscheidung und Selbstkontrolle, die durch einen dreistufigen Prozess aus kognitiver Analyse, interaktiven Gruppenübungen und Belastungstests vermittelt werden. Fundierte Methodenbeschreibungen, Berichte über die erfolgreiche Umsetzung in mehreren Schulklassen sowie ein erprobtes Diagnostik-Modell zur Einschätzung der Gruppendynamik bilden die fachliche Grundlage des Programms.

Ein wesentlicher Fokus liegt auf der engen Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Schulsozialarbeitern, um die vermittelten Werte dauerhaft im Schulalltag zu verankern.

Mithilfe einer eigenen Bewertungs-App wird zudem die Wirksamkeit der Interventionen anonym und objektiv erfasst. Insgesamt dient das System dazu, die sozial-emotionale Reife junger Menschen zu fördern und sie zu befähigen, Konflikte souverän und ohne Gewalt zu bewältigen.

Das Programm

Drei aufeinander aufbauende Module plus begleitendes Lehrkräfte-Modul

Modul 1

Kognitive Phase

In diesem Modul erfolgt eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Gewaltformen sowie deren weitreichenden rechtlichen, finanziellen, sozialen und psychologischen Folgen. Durch die Analyse der Perspektiven von Tätern, Opfern und dem sozialen Umfeld wird ein Reflexionsprozess angestoßen, der die Empathiefähigkeit stärkt. Die Teilnehmenden erkennen, dass Gewalt kein Zeichen von Stärke, sondern von Kontrollverlust ist – und dass gewaltfreie Handlungsoptionen nicht nur möglich, sondern erstrebenswert sind.

Modul 2

Interaktive Phase

Im Mittelpunkt steht die Klasse als soziale Einheit. Durch strukturierte gruppendynamische Interventionen werden zentrale Kooperations- und Kohäsionsfähigkeiten erprobt: Agiert die Gruppe kollektiv und zielorientiert? Können prosoziale Körpersignale – wie Blickkontakt und räumliche Nähe – als Ausdruck gegenseitiger Akzeptanz zugelassen werden? Gelingt es, durch angeleiteten Körperkontakt gegenseitiges Vertrauen aufzubauen? Ziel ist eine stabile, wertschätzende Gruppenstruktur als Grundlage für konstruktive Konfliktbewältigung.

Modul 3

Transfer-Phase

Dieses Kernmodul bildet den entscheidenden Prüfstein der gesamten Intervention. Unter simuliertem Belastungsdruck wird die Verhaltensstabilität der Teilnehmenden systematisch erprobt – und damit sichtbar, ob die vermittelten Kompetenzen zur eigenständigen, gewaltfreien Konfliktlösung im Schulalltag tatsächlich transferierbar sind. Die erzielten Ergebnisse liefern dabei nicht nur eine fundierte Einschätzung des individuellen Entwicklungsstands, sondern bilden zugleich die Grundlage für gezielte pädagogische Anschlussmaßnahmen.

Begleitend

Lehrkräfte-Veranstaltung

Parallel zum Schülerprogramm werden Lehrerinnen und Lehrer für die Themen Provokation, Deeskalation und Klassenklima sensibilisiert. Die nachhaltige Wirkung des GRIP-Systems hängt maßgeblich davon ab, dass verschiedene Akteure im schulischen und außerschulischen Umfeld das Prinzip kennen und aktiv unterstützen – darunter Schulsozialarbeit, Ethiklehrkräfte sowie religiöse Akteure. Nur durch diese gemeinsame Einbindung entfaltet das Programm seine volle systemische Wirkung.

Eindrücke aus der Praxis

Bilder aus dem GRIP-SYSTEM™ Einsatz an Schulen

GRIP-SYSTEM™ Klassenfoto
GRIP Übung GRIP Übung GRIP Übung GRIP Übung GRIP Übung
350+
Teilnehmende
16+
Schulklassen
9h+
Gesamtprogramm
70–80%
Positive Bewertungen

Evaluation

Ergebnisse aus 10 Schulklassen mit über 300 Teilnehmenden 2026

„Die Projekttage an dieser Schule zeigen eindrücklich: Prävention wirkt – wenn sie praxisnah, respektvoll und auf Augenhöhe vermittelt wird."

Aus dem Abschlussbericht 2026

Durchführung & Auftraggeber

Institutionelle Einbindung

Für das Schuljahr 2025/2026 wurde die Gewaltprävention BW über die Schule als Dienstleister im Rahmen der Personalausgabenbudgetierung (PAP) an Schulen des Regierungspräsidiums Stuttgart mit der Umsetzung beauftragt.

🏛️
Regierungspräsidium Stuttgart
Auftraggeber im Rahmen der PAP an Schulen

Das GRIP-Team

Erfahrene Fachkräfte aus Prävention und Polizei

Klaus Calcara

Klaus Calcara

Entwickler GRIP-SYSTEM™

Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung, Trainer und Ausbilder für Gewaltprävention. Seit über 10 Jahren widmet er sich schwerpunktmäßig der Gewaltprävention in Baden-Württemberg. Klaus Calcara entwickelte das GRIP-SYSTEM™ und ist Urheber des gleichnamigen eingetragenen Schutzprogramms.

Matthias Hubl

Matthias Hubl

Trainer GRIP-SYSTEM™

Kriminalhauptkommissar a.D. mit langjähriger praktischer Erfahrung im Umgang mit Konfliktsituationen. Matthias Hubl ist Trainer und Ausbilder für Gewaltprävention und bringt polizeiliche Praxis und pädagogisches Know-how in das GRIP-SYSTEM™ ein.

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